Beschreibung

Unser Urlaub 2005 ...

Hier die wesentlichen Highlights:

Gottenheim

Zunächst Teilnahme am 1. Teil des Gottenheimer Sommerferienprogramms:
- Fahrrad- Geschicklichkeits- Parcours (s. Bild)
- "Formel 1" Cart-Rennen
- Wie wird man Dirigent ?
- Segelfliegen
- Kirchenbesichtigung

Dann aber wollten wir doch Urlaub am Meer machen und dabei noch möglichst viel von der Nordsee und dem Watteenmeer kennen lernen...

Nordsee - Bensersiel

Beschreibung

Das Nordseeheilbad Esens-Bensersiel liegt an der ostfriesischen Nordseeküste. Bensersiel ist gleichzeitig der Fährhafen zur ostfriesischen Insel Langeoog.

Bensersiel bietet seinen Gästen neben einem schönen Strand und viel Wattenmeer auch ein umfangreiches Aktiv-Angebot und geniale Ausflugsmöglichkeiten, wie im folgenden teilweise zu sehen ist...

Universum Science Center

Gleich zu Beginn als das Wetter noch nicht so gut war, sind wir ins Universum Science Center nach Bremen gefahren:
Es wurde im September 2000 in der Nähe der Universität Bremen eröffnet.
Im Universum Science Center Bremen werden die Wunder der Wissenschaft mit interaktiven Exponaten in künstlerisch gestalteten Erlebnisräumen erlebbar gemacht. Beschreibung
In dem spektakulären silbernen Gebäude findet man auf 4.000 m² Ausstellungsfläche einen faszinierenden Einstieg und zugleich einen spielerischen Zugang zu den Geheimnissen unseres Universums.
Es gibt die 3 Themengebiete: Expedition Mensch, Expedition Erde und Expedition Kosmos. Die Besucher werden animiert, die meisten der ca. 250 Exponate selbst auszuprobieren.
Zur Zeit war gerade die Sonderausstellung "Sprechende Körper", die auf 350 m2 die menschliche Körpersprache thematisiert.
Der Bau, welcher an eine Mischung aus Wal und Muschel erinnern soll, wurde vom Bremer Architekten Thomas Klumpp entwickelt. Die vom Betreiber angezielten Besucherzahlen wurden in jedem Jahr bei weitem übertroffen, so besuchen jährlich über 500.000 Besucher das Universum.

Abstecher nach Helgoland zur "Langen Anna"

Beschreibung

Mit dem Katamaran CAT No.1 fuhren wir von Langeoog direkt zur Insel Helgoland, Rund 70 km vom Festland entfernt hebt sich der mächtige, rote Buntsandsteinfelsen mit grünem Land aus dem Wasser.
Die Hauptinsel von Helgoland wird in das Oberland, das Mittelland und das Unterland unterteilt. Sie besitzt im Süden und im Norden einen kleinen Nicht-Bade-Strand und fällt im Norden, Westen und Südwesten in steilen Klippen gut 50 m zum Meer hin ab; im Meer fällt das Gelände im Südwesten im Helgoländer Becken bis 56 m unter NN ab. Am Nordwestende der Hauptinsel befindet sich das wohl bekannteste Wahrzeichen Helgolands - die Lange Anna.
Helgoland ist ein Natur-Denkmal mit einer überaus interessanten geologischen Geschichte. Da der Untergrund der südlichen Nordsee meist aus weichem Material, nämlich Sand oder Schlick besteht, nimmt der Helgoländer Felsen eine Sonderstellung ein.
Buntsandstein, der hauptsächlich um die Hauptinsel herum vorkommt, sowie Muschelkalk und Kreide um die Düne stellen einen einmaligen Besiedlungsuntergrund für eine einzigartige Flora und Fauna dar.

Abstecher zur Insel "Baltrum" und Wattwanderung

Beschreibung

Mit dem Schiff ging es morgens von Neßmersiel zur Insel Baltrum, wo wir fast um die ganze, in weiten Bereichen naturbelassene Insel gelaufen sind, bevor wir nach einem guten Mittagessen mit Heiko Besemann eine sehr informative und lustige Wanderung durchs Watt zurück nach Neßmersiel machten: "Natur erleben und entspannen" ist sein Motto. Er zeigte uns nicht nur typische Wattbewohner wie den Pierwurm oder die Herzmuschel, sondern informierte auch ausführlich über den weltweit einzigartigen Lebensraum Nationalpark Wattenmeer. "Wer das Watt nicht kennt, wird über seine Vielfalt erstaunt sein!"
Beim Watt muss man 3 Arten unterscheiden:

Rundgang durch Esens und Museumsbesichtigungen

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Von Bensersiel führen wir in den Hauptort die Stadt Esens, die Dienstleistung- und Einkaufszentrale ist. Esens erhielt die Stadtrechte im Jahr 1527, wurde jedoch schon 1310 urkundlich erwähnt.
Warum hat Esens einen Bär im Stadtwappen: Als die Stadt Esens im Mittelalter wieder einmal von feindlichen Truppen belagert wurde, befand sich gerade ein fahrender Musikant mit seinem Tanzbären innerhalb der Mauern. Die kriegerische Auseinandersetzung hielt längere Zeit an, aber die mit Mauern, Gräben und Stadttoren befestigte Stadt trotzte allen Angriffen. So verlagerten sich die Gegner auf ein Abschneiden der Nachschubwege und versuchten, die Stadt auszuhungern. Als die Not am größten und die Kapitulation nur noch eine Frage von wenigen Stunden war, befreite sich zufällig der bis dahin eingesperrte Bär, kletterte vor Hunger brüllend auf den Turm eines Stadttores und warf mit Steinen um sich. Die Feinde zogen daraus den falschen Schluß, daß die Esenser noch genügend Proviant hätten, um sogar noch einen Bären füttern zu können. Sie brachen die Belagerung ab, die Stadt war gerettet. Als Dank dafür wurde der Bär nunmehr Esenser Wappentier.

Deutsches Marinemuseum Wilhelmshaven

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Am letzten Tag machten wir einen Ausflug nach Wilhelmshaven ins Deutsche Marine-Museum:
Seit Juni 2005 ist mit dem 2003 außer Dienst gestellten Lenkwaffenzerstörer MöLDERS das größte Museumskriegsschiff Deutschlands im Deutschen Marinemuseum zu besichtigen. Fast 40 Meter ragt sein Mast über Freigelände des Museums hinaus. Lange waren diese Zerstörer der Klasse 103 die modernsten Schiffe der Marine, die heiligen Kühe. Heute ist die Mölders das größte Museumskriegsschiff Deutschlands. 334 Mann Besatzung hatte sie, vor allem der Betrieb des Dampfturbinenantriebs war personalintensiv. Der Rundgang über das Schiff erstreckt sich über vier Decks und gibt Einblick in das Leben und Arbeiten an Bord. Die begleitende Ausstellung führt in die sicherheitspolitische Entwicklung während der 34 jährigen Dienstzeit des Schiffes ein.
Das Unterseeboot U 10 und das Minenjagdboot "Weilheim" sind weitere begehbare Anziehungspunkte des Freigeländes.

Beschreibung

Hafenrundfahrt Wilhelmshaven

Direkt vom Marinemuseum aus konnten wir an einer ausführlichen uns sehr informativen Hafenrundfahrt teilnehmen.

Obwohl es zu regnen begann, konnte man viele verschiedene Schiffe und alte, im und nach dem Krieg zerstörte und inzwischen wieder aufgebaute Kaianlagen und Docks sehen.